Die richtigen Öle und Fette zum Braten

Nicht alle Öle und Fette eignet sich gut zum Braten.

Damit du dir, deiner Gesundheit und auch der Lebensdauer deiner Pfanne etwas Gutes tust, haben wir dir hier eine Übersicht über die verschiedenen Öle und Fette zusammengestellt und bis zu welcher Temperatur diese genutzt werden sollten.

Der Rauchpunkt, das ist die Temperatur, bei der das Fett zu verbrennen beginnt, ist bei Fetten und Ölen unterschiedlich. Der Name kommt daher, dass das Fett oder Öl dann anfängt zu rauchen/ dampfen. Hat man diesen Punkt schon erreicht, kann man das Öl entsorgen und neues benutzen. Verbranntes Fett schmeckt nicht nur nicht mehr gut, es kann unter Umständen auch gesundheitsgefährdend sein. Zu heißes Fett in der Pfanne kann ebenso die Pfanne beschädigen. So könnte sich zum Beispiel bei beschichteten Pfannen die Beschichtung lösen und das Fleisch würde in der Pfanne anbrennen.

Diätmargarinen oder kaltgepresste Öle sind in der Regel zum Braten nicht geeignet. Im Zweifel sollte man auf der Verpackung nachlesen, für welche Anwendungen das Öl oder Fett vorgesehen ist.

Für scharfes Anbraten mit hohen Temperaturen, zum Beispiel von Fleisch oder Gemüse im Wok, werden Fette und Öle mit einem hohem Rauchpunkt empfohlen:
– raffiniertes Distelöl(266 ° C)
– raffiniertes -Olivenöl (242 ° C)
– raffiniertes Rapsöl (240 ° C)
– raffiniertes Sonnenblumen-, Kokosnuss-, Mais-, Soja- oder Erdnussöl (220-230 ° C)
– Palmkernöl (220 ° C)

Für ein schonendes Braten, zum Beispiel Fisch, Hähnchenbrust, Bratkartoffeln oder panierte Speisen sind besonders folgende Fette und Öle gut geeignet:
– Traubenkernöl (190-210 ° C)
– Butterfett (geklärte Butter (Ghee), bis zu 205 ° C)
– extra natives Olivenöl (bis zu 190 ° C)
– Butter und Margarine können Hitze von etwa 160 ° C tolerieren. Sie werden häufig bei der Herstellung von Eierspeisen, paniertes oder das Anschwitzen von Gemüse verwendet.

 

Titelbild: © Johanna Mühlbauer

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